Mycoplasma-Kontaminationen in Zellkulturen

Eine der häufigsten Kontaminationsursachen in Zellkultur-Laboren sind Mycoplasmen. Einer konservativen Schätzung zufolge sind zwischen 15-35% aller kontinuierlichen Zellkulturen mit Mycoplasma1 Spezies kontaminiert, andere Schätzungen liegen sogar noch höher (bis zu 80% in einigen Ländern2).

Mycoplasma-Effekte auf Ihre Zellkultur
Typische Infektionswege sind Kreuzkontaminationen aus nicht getesteten infizierten Zellen (z. B. durch Pipettieren, Verwendung derselben Medienflaschen, Handhabung von mehreren Zelltypen parallel), kontaminierte Materialien, kontaminiertes Spendergewebe (< 1%) oder direkte Infektion durch den Experimentator. Die primäre Quelle ist aber in der Regel die Kreuzkontamination von infizierten Kulturen. Mycoplasmen wachsen sehr langsam und töten die Zellen nicht direkt, sondern beeinflussen verschiedene zelluläre Parameter1,3,4,5,6,7,8,9,10,11 (siehe Abbildung). So können Mycoplasma-Kontaminationen die Zuverlässigkeit, Reproduzierbarkeit und Konsistenz der experimentellen Ergebnisse erheblich beeinträchtigen, was ein Hauptproblem für die Grundlagenforschung sowie für die Herstellung von Bioprodukten darstellt. Eine standardisierte Testung auf Mycoplasmen ist daher eine wichtige Qualitätskontrolle.

Mycoplasmen

 


Mycoplasma – Der unsichtbare Feind
Selbst bei sehr hohen Konzentrationen (> 107 cfu/ml) sind Mycoplasmen im Lichtmikroskop nicht sichtbar. Sie verursachen keine sichtbaren Veränderungen in den Wachstumsmedien wie es zum Beispiel Kontaminationen mit Bakterien oder Pilzen mit sich bringen (Trübung, pH-Wert Änderung1. Daher sind Kontaminationen sehr schwer zu erkennen und die Anwesenheit von Mycoplasmen kann monatelang unentdeckt bleiben. Da die Mycoplasmen mit den Zellen um die Nährstoffe im Kulturmedium konkurrieren, ist eines der ersten sichtbaren Zeichen der Kontamination eine Verlangsamung der Zellproliferation. Andere Anzeichen sind Zellaggregation, morphologische Veränderungen oder schlechte Transfektionseffizienzen mit Zellen, die ursprünglich gut transfizierbar waren.


Detektion und Eliminierung von Mycoplasma Kontaminationen

  • Einfache und schnelle Detektion mit MycoAlert™ PLUS und MycoAlert™ Mycoplasma Detection Kit
  • Effiziente Eliminierung der Mycoplasmen mit dem MycoZap™ Elimination Reagent

 

Mycoplasmen? Nicht mein Problem – selektive Detektion spezifischer Mycoplasmen-Enzyme über MycoAlert™ Lumineszenz Kits


Mycoplasma Referenzen
1) Drexler HG, Uphof CC (2002). Cytotechnology 39: 75–90
2) Koshimizu K, Kotani H (1981). In: Procedures for the Isolation and Identification of Human, Animal and Plant Mycoplasmas (Nakamura, M., ed.), Saikon, Tokyo, 87-102
3) Gong H et al. (1999). Biochem Biophys Res Comm 261: 10-14
4) Ben-Menachem G et al. (2001). FEMS Microbiol Letters 201: 157-162
5) McGarrity MF et al. (1984). In Vitro 20: 1-18
6) Sokolova IA et al. (1998). Immunol Cell Biol 76: 526-534
7) Doersen CJ, Stanbridge EJ (1981). Mol Cell Biol 1: 321-329
8) Stanbridge EJ (1971). Bacteriological Reviews 35): 206-227
9) Darin N et al. (2003). BMC Biochem 4:15
10) Rottem S (2003). Physiol Rev 83: 417-432
11) Miller C et al.(2003). Biotechniques 35:812-814

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Mycoplasma-Kontaminationen in Zellkulturen

Eine der häufigsten Kontaminationsursachen in Zellkultur-Laboren sind Mycoplasmen. Einer konservativen Schätzung zufolge sind zwischen 15-35% aller kontinuierlichen Zellkulturen mit Mycoplasma1 Spezies kontaminiert, andere Schätzungen liegen sogar noch höher (bis zu 80% in einigen Ländern2).

Mycoplasma-Effekte auf Ihre Zellkultur
Typische Infektionswege sind Kreuzkontaminationen aus nicht getesteten infizierten Zellen (z. B. durch Pipettieren, Verwendung derselben Medienflaschen, Handhabung von mehreren Zelltypen parallel), kontaminierte Materialien, kontaminiertes Spendergewebe (< 1%) oder direkte Infektion durch den Experimentator. Die primäre Quelle ist aber in der Regel die Kreuzkontamination von infizierten Kulturen. Mycoplasmen wachsen sehr langsam und töten die Zellen nicht direkt, sondern beeinflussen verschiedene zelluläre Parameter1,3,4,5,6,7,8,9,10,11 (siehe Abbildung). So können Mycoplasma-Kontaminationen die Zuverlässigkeit, Reproduzierbarkeit und Konsistenz der experimentellen Ergebnisse erheblich beeinträchtigen, was ein Hauptproblem für die Grundlagenforschung sowie für die Herstellung von Bioprodukten darstellt. Eine standardisierte Testung auf Mycoplasmen ist daher eine wichtige Qualitätskontrolle.

Mycoplasmen

 


Mycoplasma – Der unsichtbare Feind
Selbst bei sehr hohen Konzentrationen (> 107 cfu/ml) sind Mycoplasmen im Lichtmikroskop nicht sichtbar. Sie verursachen keine sichtbaren Veränderungen in den Wachstumsmedien wie es zum Beispiel Kontaminationen mit Bakterien oder Pilzen mit sich bringen (Trübung, pH-Wert Änderung1. Daher sind Kontaminationen sehr schwer zu erkennen und die Anwesenheit von Mycoplasmen kann monatelang unentdeckt bleiben. Da die Mycoplasmen mit den Zellen um die Nährstoffe im Kulturmedium konkurrieren, ist eines der ersten sichtbaren Zeichen der Kontamination eine Verlangsamung der Zellproliferation. Andere Anzeichen sind Zellaggregation, morphologische Veränderungen oder schlechte Transfektionseffizienzen mit Zellen, die ursprünglich gut transfizierbar waren.


Detektion und Eliminierung von Mycoplasma Kontaminationen

  • Einfache und schnelle Detektion mit MycoAlert™ PLUS und MycoAlert™ Mycoplasma Detection Kit
  • Effiziente Eliminierung der Mycoplasmen mit dem MycoZap™ Elimination Reagent

 

Mycoplasmen? Nicht mein Problem – selektive Detektion spezifischer Mycoplasmen-Enzyme über MycoAlert™ Lumineszenz Kits


Mycoplasma Referenzen
1) Drexler HG, Uphof CC (2002). Cytotechnology 39: 75–90
2) Koshimizu K, Kotani H (1981). In: Procedures for the Isolation and Identification of Human, Animal and Plant Mycoplasmas (Nakamura, M., ed.), Saikon, Tokyo, 87-102
3) Gong H et al. (1999). Biochem Biophys Res Comm 261: 10-14
4) Ben-Menachem G et al. (2001). FEMS Microbiol Letters 201: 157-162
5) McGarrity MF et al. (1984). In Vitro 20: 1-18
6) Sokolova IA et al. (1998). Immunol Cell Biol 76: 526-534
7) Doersen CJ, Stanbridge EJ (1981). Mol Cell Biol 1: 321-329
8) Stanbridge EJ (1971). Bacteriological Reviews 35): 206-227
9) Darin N et al. (2003). BMC Biochem 4:15
10) Rottem S (2003). Physiol Rev 83: 417-432
11) Miller C et al.(2003). Biotechniques 35:812-814

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